Kinder und Jugendliche mit Behinderung sind in einem erhöhten Maße von Grenzverletzungen und Gewalt betroffen. Dieses Seminar greift eine wirksame Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderung in der Praxis auf. Das erfordert nicht nur den Blick auf das Kind und die Einrichtung oder Institution, sondern auch eine gelingende Zusammenarbeit mit Eltern und Bezugspersonen.
Im Seminar werden zentrale Grundlagen und konkrete Methoden der Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderung für die Praxis vorgestellt. Eltern und Bezugsperson werden dabei als wichtige Partner:innen verstanden. Gemeinsam sollen Chancen und Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit Familien reflektiert und anhand von Praxisbeispielen diskutiert werden. Ein Schwerpunkt wird darin liegen, wie es Fachkräften gelingen kann mit Eltern von Kindern mit Behinderung über sensible Themen wie Grenzen, Beteiligung und Schutz vor Gewalt ins Gespräch zu kommen.
Ziel ist es, dass durch einen Erfahrungsaustausch neue Impulse, konkrete Methoden und umsetzbare Handlungsmöglichkeiten für die tägliche Arbeit mitgenommen werden.
Ziel:
- Wissen zur Gewaltprävention bei Kindern mit Behinderung erweitern
- Verständnis für die Bedeutung einer Behinderung auf die Familie stärken
- Konkrete Methoden der Gesprächsführung kennenlernen
- Handlungssicherheit für herausfordernde Situationen
Methoden: Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion