Menschen in sozialen Berufen begegnen in ihrer täglichen Arbeit den Belastungen, Krisen, und traumatischen Erfahrungen anderer. Diese intensive Auseinandersetzung kann zu einer sogenannten Sekundären Traumatisierung führen, und das eigene Wohlbefinden sowie die berufliche Handlungsfähigkeit beeinträchtigen.
In diesem Seminar erfahren die Teilnehmenden, wie Sekundäre Traumatisierung entsteht und welche Warnsignale frühzeitig erkannt werden können. Sie lernen, die Auswirkungen von Mitgefühl, Empathie und emotionaler Nähe auf die eigene psychische Gesundheit besser zu verstehen. Darüber hinaus werden praxisnahe Strategien zu Psychohygiene und Resilienzförderung vermittelt. Der Austausch über persönliche Ressourcen unterstützt die Entwicklung eines nachhaltigen Umgangs mit belastenden Situationen, und bringt Impulse zur Stärkung der inneren Widerstandskraft im Berufsalltag. Ziel des Seminars ist es, Mitgefühl zu bewahren, die eigene Gesundheit zu stärken, und langfristig handlungsfähig zu bleiben.
Themen & Inhalte:
- Grundlagen psychischer Traumatisierung und ihre Auswirkungen
- Formen und Anzeichen Sekundärer Traumatisierung
- Empathie und Mitgefühl gesund einsetzen
- Stressregulation und Resilienz als Schutzfaktoren
- Ressourcenaktivierung und Psychohygiene
Methodik:
Interaktiver Vortrag, Austausch, Gruppenübungen